Die Weihnachtsmusik…

Dez 24th, 2006 | By | Category: Artikel, Kultur, Musik

Es ist seit jeher Tradition, dass schon kurz vor Weihnachten, eine Alfelder Kirche „ausverkauft“ ist und sich Angehörige, Freunde und Ehemalige der Alfelder Gymnasiasten auf die Weihnachtszeit einstimmen lassen wollen. So auch dieses Jahr in der St. Nikolai…

Zeit und Ewigkeit“ stand am vergangenen Mittwoch und Donnerstag im Mittelpunkt der Weihnachtsmusik des Gymnasiums Alfeld – und während sich die Alemannia am Mittwochabend gegen die Bayern in den siebten Fußballhimmel schoss, konnten wir uns am Donnerstag auch einstimmen lassen. In eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit.

Mit dem Präludium von Peter Planyawski sollte es beginnen und die Blicke konnten durch die bis auf den letzten Platz besetzte Kirche schweifen. Überall gespannte Gesichter, ja selbst bei denjenigen, die keinen Sitzplatz mehr ergattert hatten. Zu groß war aber die Spannung auf das, was die nächsten guten zwei Stunden folgen sollte – fernab von Zeitdruck, klingelnden Handys und hektischen geschenkesuchenden Großeinkäufern.

Nach dem Orgelspiel war es der Chor (Jahrgang 8-13), der seine Gäste mit „Halleluja“ und „Clap your Hands“ in den Abend und die Begrüßung schickte. Dann folgten die verschiedensten Bläser- und Chorstücke – auch die Gemeinde durfte einmal ihre Künste zeigen – gespickt von absoluten Highlights. Hier zum Beispiel Maike Brüggemann an der Geige und Mirjam Martynus am Klavier mit „Spiegel im Spiel“, dem die Gemeinte andächtig lauschen durfte.
Aber auch Corinna Schramm konnte der Gemeinte mit „Joseph, lieber Joseph mein“ vereinzeltes seufzen und ein „Hach, singt sie schön“ herauslocken. Ja, das tut sie – wirklich! Deshalb versetzte sie die Trommelfelle der immer gelöster und ruhiger wirkenden Zuschauer auch gleich darauf zusammen mit Lara Cieply und Katharina Barkow und „Still, still, still“ wieder in Bewegung.
Letztere hatte im zweiten Teil mit ihrem Musikkurs und „May the Lord send Angels“ ihren Auftritt und durfte sich sogleich Lob von höchster Stelle einstecken – „Die hat ´ne Rockröhre“ – da gibt es nichts hinzuzufügen!

Nach mehreren kurzen Vorspielen und Wortbeiträgen – und einem „technolastigen“ „Alle Jahre wieder“ – hat es sich Direktor Unger aber auch dieses Mal wieder nicht nehmen lassen, selbst zum Mikrophon zu greifen. Doch es galt einem guten Zweck und deshalb verzeiht man es ihm wohl gerne. Er bat um Spenden – nicht für sich oder die Schule, sondern für die Palliativstation des Alfelder Krankenhauses und die Jüdische Gemeinde in Hannover. Für beide Zwecke kam – da kann man sich sicher sein – auch ein schönes Sümmchen zusammen.

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