AAL und Francesco im Treff

Apr 19th, 2007 | By | Category: Artikel, Musik

AAL im Treff

Wieder zwei Wochen vergangen, wieder super Wetter, wieder Wochenende und wieder ein Konzert im Treff. Klingt fast schon langweilig, doch diese Kombination zog letzten Samstag zahlreiche Musikbegeisterte in’s heimische Jugendzentrum, um mit Alive at Last und Francesco zu rocken.

AAL im Treff

Den Weg vor die Bühne zu finden – hatten sie doch nicht nur ihr Debüt im Treff, sondern auch neue Songs versprochen – den Anfang machen. Und man kann sagen, dass dieses Debüt ein gelungenes war.

Endlich ging es nicht nur auf, sondern auch vor der Bühne mal wieder richtig zur Sache. Ausgelöst durch die plötzlich aus dem Backstage über die Bühne ins Publikum stürmende Dancecrew, war auf einmal alles in Bewegung und das Selbstbewusstsein in der Band stieg sichtlich. So wurden auch technische Probleme, ausgelöst durch einen kaputten Verstärker (wenigstens geht bei jeder Show etwas anderes kaputt), souverän überbrückt und schnell behoben. Nach einer guten halben Stunde mit überzeugender Leistung war es dann fürs erste auch schon wieder vorbei. Und die meisten, die nicht schnell den Merchstand aufsuchten, um den Jungs noch ein wenig Geld da zu lassen, zog es erst einmal an die frische Luft, um wieder Kraft für Francesco zu tanken.

AAL im Treff

Die Geschichte Berliner Punkbands auf der Treffbühne reicht schon weit zurück. Ob beispielsweise Ransom, die drei Flaschen oder zuletzt die Brainless Wankers, alle wussten auf ihre eigene Weise zu begeistern. Und auch diesmal standen mit Francesco wieder Berliner auf der Bühne. Das konnte ja eigentlich gar nicht schief gehen.

Und das ging es auch nicht. Die fünf rockten los und fanden schnell Sympatiesanten. Zwar konnten sie nicht mehr für so viel Bewegung sorgen, wie zuvor Alive at Last, aber dazu fehlte wohl auch nur der entscheidende Heimvorteil. Bei kraftvollen Songs ließen sie ihrer Energie freien Lauf, gaben alles in Sachen Posing und zum Schluss erfüllten sie den Wunsch nach Zugaben natürlich gerne noch. Als sich Bassist Philipp dann noch seines „FAT PUNKS NOT DEAD Shirt“ entledigte, wurde zumindest ein wenig klar, was sie in ihrer Bandinfo mit „nackten Tatsachen“ meinten. Nach zwei Zugabesongs verabschiedeten die Jungs sich dann und zogen sich ins Backstage zurück.

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