Als Eimen im Meer versank!

Jul 15th, 2007 | By | Category: Artikel, Musik

Summer Jang Galerie

Zum Summer Jang zu fahren, bedeutet nicht nur einen gemeinen Berg hoch laufen zu müssen. Vielmehr ist es alte Bekannte treffen und Alfelder Bands hören, was das Jang so attraktiv macht. 20/20 Vision und …and still i bleed waren in diesem Jahr Grund genug!

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Nicht einmal Freitag der 13. konnte davon abhalten, sich ins Auto zu schwingen und die schier endlose Reise nach Eimen auf sich zu nehmen. Auch, wenn man diesen Weg mittlerweile fast blind fahren kann – bis auf die letzten Meter, auf denen besoffene Festivalbesucher die Straße pflastern, Traktoren um die parkenden Autos herumkurven und der Lackschaden zu Hause zu sein scheint.


Zum ersten Mal haben wir nicht nur eine digitale Foto-, sondern auch Videokamera mitgenommen. Das Ergebnis gibt es im Fenster oben oder unter folgendem Link auf sevenload.com

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Um 22:00 Uhr sollten die Ex-Fucker von 20/20 Vision auf die Bühne steigen – etwas, das man sich nicht entgehen lassen durfte. Doch das, was sich dort auf der Bühne abspielte, waren neben grenzenlosem Spaß, den die Vier dort zu haben schienen, zwei ehemalige Top-Models, die einen großen Schlag Bruce abbekommen hatten.

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Die Boxershorts – mehr war teilweise nicht an den gut mit alkoholischen Flüssigkeiten gefüllten Körpern – hatten sicherlich auch schon einmal bessere Zeiten gesehen und das, was da sonst noch so rumhing, stand zumindest Freitag nicht mehr auf. Unter johlendem Applaus der Zuschauer (Schadenfreude ist halt die beste Freude) ließen sich die beiden Freaks hervorragend in das Programm der Band einbinden.

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Einzig die Verhältnisse auf dem Gelände – irgendwie war es der Schlamm, der das Bild bestimmte – machten Unlust und Unmut. Da konnten auch ELKE aus dem Emsland nichts mehr richten. Der frühe Weg nach Hause war angesagt. Morgen sollte ja schließlich auch noch ein Tag werden.

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Der Samstag war den gesamten Tag von bestem Sonnenschein bestimmt – bis zum Regenschauer. Und dieser ließ den Platz vor der Bühne in ein riesigen Schlammloch verwandeln. Einige Besucher schien dies zu freuen (es war doch so, dass Mensch und Schwein biologisch Ähnlichkeiten aufweisen, oder? Hier zumindest, wäre die Beweisführung einfach geworden!). Voll besudelt mit Eimener Matsch bewegten sie sich vor der Bühne, als um 20 Uhr …and still i bleed die Bühne enterten.

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Bei mäßigem Sound ging es musikalisch dennoch weit nach vorn. „Straight Edge seid ihr hier doch alle!“ – schmunzeln! Während die Matschbrocken bei jedem Schritt flogen, trauten sich die, die noch einigermaßen sauber waren, natürlich nicht vor die Bühne. Es wurde in sich hinein gemosht – das sieht zwar nicht ganz so spektakulär aus, scheint aber dennoch lustig zu sein 🙂

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Gleich danach (und nach dem georteten defekten Kabel vom Sampler) durften die drei Jungs von Transmitter aus Hannover auf die Bühne. Elektronik, Schlagzeug und Gesang – und mächtig Druck! Es klang irgendwie.. irgendwie nach mehr, was dort auf der Bühne passierte. Und ziemlich unbeschreiblich.

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Fast so, wie der Wind, der zum Ende des Sets über den luftigen „Konzertsaal“ pfiff. Die Wolken unglaublich tief und ein fieser Wind ließen Erinnerungen vom Hurricane Festival 2006 wieder hochkommen, als ganz Scheeßel im „Meer“ versank. Nein, soetwas brauchten wir wahrlich nicht noch einmal, weshalb für einen großen Teil der anwesenden Alfelder das Jang hier zu Ende war..

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